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One-Pot-Chicken

Montag, 4. Januar 2021 13:37

Liebe Andrea,

neben Schmorgerichten mag ich vor allem an vielen Ofengerichten, dass man hier alles, was sich noch Kühlschrank oder Vorrat befindet und nicht bei drei auf dem Baum ist, zusammenwerfen und als komplette Mahlzeit zubereiten kann. So hatten wir zuletzt einmal mehr

Hühnchen aus dem Ofen

mit allerlei leckeren Zutaten. Im Unterschied zu dem an anderer Stelle vorgestellten Ofenhuhn gab es diesmal saisonal begünstigt Rosenkohl mit dazu.

Für die neueste Version des Ofenhuhns habe ich Hühnerkeulen mit Rückenstück in drei Teile getrennt: Erst den Schlegel losgelöst und dann „den Rest“ nochmals geteilt. Die Hühnerteile habe ich in einer Reine mit Kartoffeln (gewaschen, nicht geschält und längs gedrittelt), roten Zwiebeln, (halbiert und in breite Streifen geschnitten), Bio-Zitronen (erst längst halbiert und dann geviertelt) sowie Rosenkohl vermischt. Den Rosenkohl hatte ich vorher von den äußeren Blättern und dem holzigen Strunk entfernt und den Strunk nochmals kreuzweise eingeschnitten.

Nachdem ich alle Zutaten mit Olivenöl vermischt und mit Meersalz bestreut hatte (die Hühnerteile bekamen noch eine Extraportion Thymian-Rosmarin-Würzung), schob ich das Ofenhuhn für knapp 40 Minuten in den auf 180 °C vorgeheizten Ofen. Das Ergebnis dieses One-Pot-Wonders war einmal mehr hoch schmackhaft und ein weiterer Beleg dafür, dass sich auch ohne großen Aufwand lecker kochen lässt.

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Ich bin ja so verschossen, in diese Brüssler Sprossen…

Sonntag, 23. Januar 2011 13:20

Liebe Andrea,

wußtest Du, dass der Rosenkohl auch als Brüsseler Sprosse bekannt ist? Auch die Franzosen oder Engländer nennen ihn – jeweils in die Landessprache übersetzt – Brüsseler Kohl. Eigentlich mag ich den Rosenkohl an sich ganz gerne als „Finkenwerder Art“ – jedoch ohne Fisch, aber mit ordentlich Speck. So zubereitet wird der in Köln auch als Sprütchen bekannte Kohl denn auch häufig in Gaststätten und Kneipen angeboten.

Aber auch ich bin ja hier und da auf der Suche nach einem fleischlosen Schmankerl. Und so kommt hier eine auf Herrn Siebecks Intention basierende Rosenkohl-Variante zum Einsatz:

Rosenkohl mit Crème Fraîche und Salzkartoffeln

Dazu habe ich erst einmal den Rosenkohl von seinen äußeren Blättern befreit – erstaunlich wie verdreckt einem die kleinen Köpfe immer unter die Augen kommen, so schmutzig ist Brüssel doch gar nicht – und halbiert. Da es zu dem Rosenkohl auch noch Salzkartoffeln geben sollte, habe ich das Kohlgemüse im Dämpfeinsatz über dem Kartoffeltopf im Dampf gegart. Das ist ja auch wesentlich schonender für Geschmack und Vitamine, als ein komplettes Wasserbad.

Nachdem die Rosenkohl-Hälften gar waren, habe ich diese mit einem großen Messer grob gehackt, in den leeren Topf der mittlerweile fertiggegarten Kartoffeln gegeben, mit ca. 150 g Crème Fraîche, 2 EL Butter sowie dem Saft einer Zitrone vermischt und mit Salz, Cayennepfeffer und Muskat abgeschmeckt.



Neben den Salzkartoffeln arrangiert, mit frischem Pfeffer gewürzt und mit Chili-Strings dekoriert, lag dann im Nullkommanix eine leckeres, komplett fleischloses Gericht auf dem Teller.

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