Einfach mal eine rote Rübe bekommen – Da haben wir den Salat (8)

Freitag, 16. Januar 2015 19:54

Liebe Andrea,

gemeinhin läuft einem rote Bete am ehesten in einem Labskaus oder dem Borschtsch (quel Wort!) über den Weg. Meine Wege jedenfalls führten bislang tendenziell eher an dieser Rübenart dran vorbei, ganz gleich, ob im frischen oder im vorgekochten und fertig abgepacktem Zustand. Aber jetzt habe ich mich der Knolle doch noch einmal genähert und mit dem

Rote-Bete-Salat mit Walnüssen

gleich etwas vorzeigbares auf den Teller gebracht. Den durchaus erdigen Geschmack der roten Bete muss man dabei allerdings schon mögen – oder sich einfach dran gewöhnen.
Füe meine Salatvariation habe ich die vorgekochte Variante erstanden und bei der Weiterverarbeitung erstmalig Küchenhandschuhe getragen. Zu groß war mir der Respekt vor der als intensiv verschrieenen Färbekraft der Bete.

Nachdem ich 1 Apfel (schön säuerlich) geschält und in ordentlich kleine Würfel geschnitten hatte, teilte ich 4 Knollen rote Bete in nicht ganz so kleine Würfel. Dazu gab ich ungefähr 1 handvoll Walnüsse, die ich zuvor zwischen den Fingern in kleine Stücke zerrieb. Dann kamen noch – frisch zerkleinert – 4 EL Petersilie sowie ein ordentlicher Schwung Olivenöl in die Schale, in der ich alle Zutaten miteinander vermengte.



Final schmeckte ich mich grob gemahlenem schwarzen Pfeffer und ein wenig Meersalz ab – fertig war die Rote-Bete-Laube. Protzig mit Dessertring in Form gebracht kann sich der Rote-Bete-Salat durchaus als Vorspeise sehen und mit frischem Baguette prima genießen lassen. Ansonsten kann man ihm auch einfach nur das sättigende Schicksal eines Beilagensalates zukommen lassen.

Artikel drucken Artikel drucken

Autor:
Datum: Freitag, 16. Januar 2015 19:54
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Monologe Küche

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Kommentar abgeben

This blog is kept spam free by WP-SpamFree.