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Schakalaka mit Shakshuka

Donnerstag, 24. Mai 2018 21:23

Liebe Andrea,

unsere neueste Küchenanalogie hat ganz schön was auf der Pfanne! Und wieder einmal ein ganz heißer Kandidat für die Rubrik „Total lecker und schnell gemacht, warum hab ich das nicht schon vorher mal gemacht?“. Die Rede ist von einem Klassiker der nahöstlichen Küche. Und für die

Shakshuka

gibt es entsprechend viele Herangehensweisen. Flächendeckend bekannt geworden ist Shakshuka in meiner Wahrnehmung durch eine Folge von Kitchen Impossible, in der Tim Mälzer seinen Koch-Kontrahenten, immerhin Sternekoch Hans Neuer, nach Israel schickte – um eben dort bei einem Großmeister dieses Pfannengerichts eine Shakshuka nachzukochen. Ausgerechnet auf die nahezu überall angeführte Haupteigenschaft, die ordentliche Schärfe, verzichtete ich aus Jugendschutzgründen; so konnten wir uns immerhin in voller Familienstärke über die auf dem Tisch stehende Pfanne hermachen.

Doch davor stand ja erst einmal deren Zubereitung. Banal bezeichnen könnte man die Shakshuka als ordentliche Tomatensauce mit Ei. Und das sind dann auch schon zwei Hauptzutaten.

Zuerst einmal habe 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe kleingewürfelt und in einer Pfanne, auf die ein Deckel passt, mit Olivenöl sanft angeschwitzt. Dazu gab ich 1 rote Paprikaschote, halbiert, entkernt und ebenfalls in kleine Stücke geschnitten. Kurz darauf rührte ich 2 EL Tomatenmark sowie 400 g Dosentomaten (stückig) dazu, würzte mit 1 TL Zucker, 1 TL Paprika (edelsüß), 1 TL Kreuzkümmel (kleingemörsert), 1 EL Piment d’Espelette sowie etwas Meersalz und liess alles bei kleiner Hitze knapp 20 Minuten vor sich hinblubbern.

Mit dem Rücken eines großen Löffels drückte ich sanft drei Mulden in die Tomatensauce und füllte jede mit einem frisch aufgeschlagenen Ei. Nun verrührte ich das Eiklar mit dem Stiel eines Kochlöffels kreisförmig um die Eier, so dass sich dies mit der Tomatensauce verbinden konnte. Das Eigelb sollte bei diesem Manöver intakt bleiben. Ich legte den Deckel auf die Pfanne und ließ die Eier knapp vier Minuten in der Pfanne stocken.



Und das war’s dann auch schon; idealerweise ist am Ende das Eigelb noch nicht gestockt. Frisch gehackte Petersilie hübscht das alles – auch geschmacklich – schön auf und – ganz wichtig – viel frisches, knuspriges Brot (Baguette oder Ciabatta) hilft, die geschmackige Sauce entweder direkt aus der Pfanne oder vom Teller in den Mund zu befördern.

Thema: Analoge Küche | Kommentare (0) | Autor: